Neuauflage von Wredes Wörterbuch

Wolfgang Niedecken schrieb Vorwort zur neuen Auflage des Dialektwörterbuchs.

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„Der Wrede“ ist eines der wichtigsten und beliebtesten Bücher zur Kölschen Sprache und ist nun in der 14. Auflage erschienen. Im Jahr 1956 veröffentlichte Adam Wredes erstes Band „Neuer Kölnischer Sprachschatz“, welches wenige Jahre später durch zwei weitere Bände ergänzt wurde. Danach wurde das Nachschlagewerk immer wieder ergänzt.

Zahlreiche interessante Anekdoten und Geschichten rund um Köln sind in dem nun 1148 Seiten starken Werk enthalten. Hinzu kommen Worterklärungen, die jedem der an Köln und dessen Sprache interessiert ist, gefallen dürfte.

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Wo ist der Heinzelmännchenbrunnen in Köln?

Fast jeder Kölner hat bereits von der Sage der Kölner Heinzelmännchen gehört. Auch zahlreiche Gäste kennen die Geschichte oder das Gedicht und möchten bei Ihrem Besuch in Köln den berühmten Heinzelmännchenbrunnen sehen.
Das vom „Cölner Verschönerungsverein“ finanzierte Bauwerk wurde zum hundertsten Geburtstag des Malers und Dichters August Kopisch errichtet. Dieser hatte im Jahr 1836 das bekannte Gedicht über die Heinzelmännchen geschrieben.

Mit der Gestaltung des Brunnens wurden Edmund Renard (1830–1905) und dessen Sohn Heinrich Renard (1868–1928) beauftragt, welche den Bau in den Jahren von 1897 bis 1900 durchführten.

Standort des Heinzelmännchenbrunnens

Der Heinzelmännchenbrunnen befindet sich in der Kölner Altstadt in der Straße Am Hof. Besucher erreichen den Brunnen aus Richtung Dom und Hauptbahnhof, indem sie den Roncalliplatz (Domplatte) in südlicher Richtung überqueren und dann rechts auf das „Früh am Dom“, einem der ältesten Kölner Brauhäuser, zulaufen.

Wissenswertes

Die Skulptur der Schneidersfrau, die Sie auf dem Kölner Heinzelmännchenbrunnen sehen können ist nur eine Kopie. Um die echte Skulptur vor Witterungseinflüssen zu schützen wird sie im Kölner Zeughaus verwahrt, wo man Sie auch besichtigen kann.

Weitere Kölner Sehenswürdigkeiten

Unweit des Heinzelmännchenbrunnens können Sie einen der schönsten Weihnachtsmärkte von Köln besuchen. Dieser findet in der Regel jedes Jahr vom 23. November bis 23. Dezember auf dem Roncalliplatz, direkt am Dom statt. Besonders die festliche Beleuchtung rund um einen großen Tannenbaum bietet in den Abendstunden ein sehr festliches Ambiente. Zu den auf dem Markt angebotenen Produkten gehören vor allem Kunsthandwerk, aber auch süße und herzhafte Leckereien, sowie der obligatorische Glühwein.

In den Sommermonaten kann die Besichtigung des Brunnens mit einer Schifffahrt nach Köln kombiniert werden. Die Anlegestellen der Touristenschiffe befinden sich in fußläufiger Entfernung. In den gemütlichen Spaziergang können der Weltjugendtagsweg, sowie einige der bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Köln eingebunden werden. Hierzu gehören:

  • Kölner PhilharmonieMuseum Ludwig
  • Römisch-Germanisches Museum
  • Kölner Dom

Wer sich lieber die Altstadt anschauen möchte, geht zunächst etwas weiter nach Süden, wo der Rheingarten und zahlreiche Restaurants zum Verweilen einladen. Durch alte Straßen, wie die Mühlengasse oder die Lintgasse führt der Weg durch das Herz der Kölner Altstadt. Viele Namen, wie Buttermarkt, Seidmacherinnengäßchen und Heumarkt verweisen auf die ehemaligen Gewerbe, die an diesen Stellen vor hunderten von Jahren ausgeübt wurden.
Von hieraus ist es empfehlenswert sich wieder in Richtung Nord-Westen zu orientieren. Bei der Orientierung helfen die gut sichtbaren Türme des Doms. Über den „Alter Markt“ und entlang vieler Lokale gelangt man so ebenfalls zum Kölner Heinzelmännchenbrunnen.